Wir sind wurmfrei!

wir sind wurmfreiTiere können Menschen mit Würmern anstecken
Die regelmäßige Entwurmung von Hund und Katze ist daher nicht nur für die Vierbeiner ein Muss, sondern trägt auch zur Gesunderhaltung des Menschen bei. Die häufigsten Würmer bei Hund und Katze sind Spul-, Haken- und Bandwürmer: Parasiten, die auch beim Menschen zu unangenehmen, manchmal gefährlichen Krankheitserscheinungen führen.
In der Spielstunde, die wir für Sie besucht haben, tummeln sich einige drei bis vier Monate alte Welpen: Terrierkind Ashley, französische Bulldogge Xeno, Retrievermädchen Paula und Havaneser Emmy haben viel Spaß miteinander. Sie spielen, kriechen in bunte Stoffröhren und erklimmen Hindernisse. Obwohl sie nur zu viert sind, stehen ihnen beide Tierärztinnen zur Verfügung. Denn für eine Spielgruppe von vier bis acht Welpen müssen mindestens zwei TrainerInnen beigestellt werden. Mehr als acht Hündchen sollten nicht in der Gruppe sein.

Spulwurm-Larven wandern durch den Körper
Von Spulwürmern befallene Hunde und Katzen scheiden mit dem Kot Wurmeier aus. In diesen entwickeln sich die Larven. Nimmt nun ein anderer Vierbeiner die Wurmeier auf, schlüpfen die Larven im Dünndarm aus der Eihülle, dringen in die Darmwand ein und beginnen mit der Wanderung durch den Körper. Mit dem Blutstrom gelangen sie zunächst in die Leber, dann in die Lunge und von dort in die Luftröhre. Jetzt werden die Larven hochgehustet, wieder geschluckt und gelangen erneut in den Darm. Hier entwickeln sie sich zu fertigen Würmern, legen Eier und der Kreislauf beginnt von vorne. Auf ihrer Körperwanderung schädigen die Larven den Organismus nachhaltig.

Darmentzündung mit blutigem Durchfall oder Wurmverstopfung, Leberschaden und Lungenentzündung können auftreten. Manche Larven kapseln sich in der Muskulatur weiblicher Tiere ein und ruhen dort oft jahrelang. Wird das Tier trächtig, werden durch die hormonelle Umstellung die Spulwurm-Larven in der Muskulatur aktiviert und befallen bei Hündinnen über den Blutweg bereits die ungeborenen Welpen. Katzenbabys stecken sich vorwiegend während der Säugeperiode über die Muttermilch an. Kein Wunder also, dass Hunde- und Katzenwelpen meist unter massivem Spulwurmbefall leiden. Die Folgen können Wachstumsstörungen (Rachitische Kätzchen!) bis hin zum Wachstumsstillstand sein. Auffallend ist die Abmagerung der Jungtiere und der trommelförmig aufgetriebene, druckempfindliche Bauch. Schluckauf, Husten und Nasenausfluss sind weitere Anzeichen für Spulwurmbefall.

Menschen stecken sich beim Streicheln an
Bei 90 Prozent aller spulwurmbefallenen Hunde und Katzen kleben unsichtbare Wurmeier am Fell. Daher können sich Menschen beim Streicheln der Vierbeiner mit Spulwürmern anstecken. Kinder sind besonders gefährdet, weil sie oft die ungewaschenen Hände in den Mund stecken. Zum Glück wehrt sich das menschliche Immunsystem meist erfolgreich gegen Spulwurmlarven und die Gesundheitsstörung beschränkt sich auf leichte Erkältungserscheinungen. Aber auch Fieber und leichte Sehstörungen durch das Einkapseln einer Spulwurm-Larve im Auge sind möglich.

Hakenwürmer betreffen Hund und Mensch
Mit Hakenwürmern können sich Hunde auf vielerlei Arten anstecken. Welpen auch über die Muttermilch! Üblicherweise stecken sich Hunde beim Fressen eines Zwischenwirtes (z.B. Maus) an oder wenn sie Larven aufschnüffeln. Hakenwürmer können sich jedoch auch aktiv durch die Haut des Vierbeiners bohren. Sie wandern dann durch den Körper in den Darm. Hier beißen sich die Würmer an der Darmschleimhaut fest und saugen so viel Blut, dass es zu schwerer Blutarmut und Eisenmangel kommt. Unbehandelt kann es zum Tod des Hundes kommen. Beim Menschen bohren sich Hakenwürmer durch die Haut und wandern oft jahrelang tunnelgrabend in der Haut umher; man spricht vom „Hautmaulwurf“.

Fuchsbandwurm bei Hund und Katze im Vormarsch
Im Zunehmen begriffen ist die Verbreitung des Fuchsbandwurmes. Dieser entwickelt sich im Darm von Hunden und Katzen, die Vierbeiner scheiden dann mit dem Kot die Bandwurmglieder aus. Für Mieze und Bello ist der Fuchsbandwurm ungefährlich, sie erkranken nicht. Steckt sich jedoch der Mensch damit an (z. B. beim Streicheln des Tieres), so ist dies lebensgefährlich. Im Menschen entwickeln sich Bandwurmfinnen in der Leber. Nur die rasche chirurgische Entfernung der Finnen aus der Leber und massive Chemotherapie können den betroffenen Menschen retten.

Nachhaltige Entwurmung trifft Wurm UND Larve
Zum Schutz der tierischen und menschlichen Gesundheit müssen Hund und Katze zumindest alle drei Monate entwurmt werden. Besonders gefährdete Vierbeiner (z.B. Jagdhunde oder samtpfötige Mäusejäger) auch öfter. War es bis vor kurzem nicht möglich, bei der Entwurmung auch die Larven abzutöten, so kann man jetzt durch die gelungene Kombination zweier Wirkstoffe im Wurmmittel „Profender“ sowohl Larven auf Körperwanderung als auch die erwachsenen Würmer bekämpfen. Das heißt, der Lebenszyklus der Parasiten wird unterbrochen, bevor sich wieder geschlechtsreife, eierlegende Würmer entwickeln. Dadurch wird eine nachhaltigere Entwurmungswirkung erzielt als mit herkömmlichen Wurmmitteln. Profender gibt es als Spot-on für Katzen und als wohlschmeckende Tablette für den Hund.

Katzenentwurmung
Ein Tropfen auf die Haut genügt So mancher Katzenbesitzer erinnert sich mit Schrecken an Ringkämpfe mit seinem Zimmertiger bei der Verabreichung von Wurmmitteln. Und viele Samtpfoten schritten unentwurmt als Sieger davon. Aber dieses Szenario gehört der Vergangenheit an. Mit Profender ist eine Vollentwurmung dank des anwenderfreundlichen Spot-on-Verfahrens völlig mühelos möglich. Einfach einen Scheitel im Nackenfell ziehen und die Flüssigkeit auf die Haut auftropfen. Wenn das Scheiteln nicht so gut möglich ist, fahren Sie mit der Pipettenspitze unter die Haare; auch so bringen Sie die Flüssigkeit auf die Haut. Die Wirkstoffe werden dann durch die Haut aufgenommen. Die Anwendung bei der Katze ist unabhängig vom Zeitpunkt der letzten Nahrungsaufnahme und kann jederzeit erfolgen. Bei regelmäßiger Anwendung kann zum ersten Mal eine Wurmfreiheit der Katze garantiert werden.

Hunde müssen beim Entwurmen nüchtern sein
Profender-Tabletten für Hunde haben die Form eines kleinen Knochens und schmecken nach Rindfleisch. Es ist jedoch absolut notwendig, dass die Vierbeiner bei der Einnahme nüchtern sind. Idealerweise verabreicht man die Tablette morgens auf nüchternen Magen, nachdem der Hund über Nacht gefastet hat. Der Hund darf dann erst wieder ab Mittag gefüttert werden. Diese strikten Einnahme-Vorschriften können folgendermaßen erklärt werden:

Bei Profender-Tabletten handelt es sich um ein Medikament mit Retardwirkung
Dies bedeutet, dass der Wirkstoff verzögert freigesetzt wird und dadurch länger wirkt. Bei der Verabreichung von Retard-Präparaten ist es jedoch wichtig, dass das Tier nüchtern ist. Denn Wirkstoffe verbleiben im leeren Darmtrakt länger und haben dadurch ausreichend Zeit, die Würmer abzutöten. Auch die Verweildauer in den Körpergeweben ist beim nüchternen Tier länger, so dass auch alle auf Körperwanderung befindlichen Larven verläßlich abgetötet werden. Wurde der Hund jedoch entgegen den Einnahme-Vorschriften vor oder gleich nach der Verabreichung der Tablette gefüttert, werden die Wirkstoffe rasch gemeinsam mit den Nährstoffen aus dem Darm in das Blut transportiert. Dies beeinträchtigt zwar die Wirksamkeit des Medikamentes in keinster Weise, leistet aber dem Entstehen von Nebenwirkungen Vorschub: Ein voller Darm arbeitet schneller als ein leerer, weshalb die Wirkstoffe der Tablette vom Darm sehr rasch ins Blut gelangen und dort zu einem plötzlichen Wirkstoff-Hochstand führen. Die Folge davon können Nebenwirkungen wie geringgradiges Muskelzittern sein. Besondere Vorsicht ist geboten bei Collies, Shelties und Australien shepherds. Diese werden häufig mit einem Defekt des MDR1- Gens geboren. Bei solchen Tieren kann die schnelle Überflutung des Blutes mit dem Wirkstoff des Medikamentes dazu führen, dass die Blut-Hirn-Schranke durchbrochen wird und es zu neurologischen Störungen kommt. Da dies auch mit vielen anderen Arzneimitteln passieren kann, sollten Besitzer der angeführten Rassen möglichst frühzeitig im Zuge einer Blutuntersuchung den Test auf MDR1-Gendefekt durchführen lassen. Aber auch bei Hunden mit MDR1- Gendefekt kann die Entwurmung mit Profender-Tabletten problemlos und ohne Nebenwirkungen erfolgen, wenn die Tabletten auf nüchternen Magen verabreicht werden.