Winterurlaub mit Hund

Tipps, worauf Sie achten sollten

Auch auf Reisen möchten die Österreicher nicht auf ihren Vierbeiner verzichten. Das verrät eine Umfrage von momondo.at. Jeder fünfte Österreicher reist am liebsten mit seinem Hund. Bello ist somit unser viertliebster Reisebegleiter. Nur Partner, Freunde und Kinder liegen im Ranking vor ihm – sagt jedenfalls die Umfrage …

Generell ist bei den Österreichern das Reisen mit Familienangehörigen gefragt. Als Teil der Familie wird der Vierbeiner heutzutage immer öfter in den Urlaub mitgenommen – auch im Winter. Tierfreundliche Hotels und Appartements machen es möglich. Man sollte sich die „Buchung mit Hund“ aber immer schriftlich bestätigen lassen.

Hundeknigge für´s Hotel

Nach der Ankunft im Hotel soll der Hund Gelegenheit haben, die fremde Umgebung in Ruhe in Augenschein zu nehmen und zu beschnüffeln. Gleich am ersten Tag darf der Hund keinesfalls alleine im Zimmer zurückgelassen werden, schließlich muss er sich erst an die neue Umgebung gewöhnen und diese akzeptieren. Das Alleinebleiben fällt leichter, wenn das Hotelzimmer schon ein bisschen nach Herrchen und Frauchen riecht. Auch das von zuhause mitgebrachte gewohnte Schlafkörbchen und sein Lieblingsspielzeug erleichtern dem Hund die Eingewöhnung im Hotel. Dass verantwortungsvolle Hundehalter darauf achten, dass ihr vierbeiniger Liebling andere Gäste nicht belästigt und im Hotel nichts beschädigt, ist eigentlich selbstverständlich. Auch sein Geschäft sollte Bello nicht direkt vor dem Hoteleingang verrichten. Wenn es erlaubt ist, dass Hunde mit in den Speisesaal gebracht werden, muss Bello ruhig unter dem Tisch oder dem Sessel seines Zweibeiners liegen. Pfoten auf den Tisch legen und das Speisegeschirr beschnüffeln oder gar abschlecken geht gar nicht. Entweder hat Bello seinen eigenen Futter- und Wassernapf mitgebracht, oder das Hotel stellt die Näpfe zur Verfügung. Die Fütterung des Vierbeiners findet nicht im Speisesaal, sondern im Zimmer statt. Wichtig ist, dass Bello auch im Urlaub das gleiche Futter erhält wie zuhause, da eine plötzliche Futterumstellung heftige Magen-Darm-Probleme verursachen könnte.

Wie Bello im Winterurlaub gesund bleibt

Häufig findet der Winterurlaub in Schigebieten mit – hoffentlich – viel Schnee statt. Damit Bello den Urlaub gesund übersteht, müssen einige Regeln beachtet werden:

● In der Nähe von Schipisten müssen Hunde angeleint sein. Denn Zusammenstöße mit Schifahrern oder Snowboardern können zu schweren Verletzungen sowohl des Hundes als auch des Schifahrers/Snowboarders führen. Gar nicht so selten passiert es, dass Schifahrer Bello über die Pfoten fahren, wenn dieser nicht angeleint plötzlich ihre Bahn kreuzt. Schmerzhafte Pfotenverletzungen sind dann die Folge.

● Die meisten Hunde lieben Schnee und tollen ausgelassen durch die weiße Pracht. Wenn Bello jedoch dazu neigt, immer wieder Schnee zu fressen, bleibt ihm ein gegen das Eindringen des Schnees abgedichteter Maulkorb nicht erspart. Dies deswegen, weil häufiges Schneefressen Mandelentzündung und Brechdurchfall verursachen kann.

● Pfotenpflege ist im Winter auch im Urlaub besonders wichtig. Denn nicht anders als in der Stadt reizen auch beim Spaziergang durch den Wintersportort Eis, Rollsplitt, Salz und andere Auftaumittel empfindliche Hundepfoten. Schmerzhafte Entzündungen der Ballen und Zwischenzehenhaut sind die Folge davon. Um dies zu verhindern ist gewissenhafte Pfotenpflege vor und nach jedem Spaziergang nötig. Bei Tierärzten und in Apotheken gibt es spezielle Pfotenstifte und Cremes. Behandeln Sie damit die Ballen Ihres Hundes vor jedem Spaziergang, wieder im Hotelzimmer reinigen Sie die Pfoten gründlich mit lauwarmen Wasser und cremen sie anschließend wieder ein. Lange Haare zwischen den Ballen sollten entfernt werden, damit sich hier keine schmerzenden Schneeklumpen bilden können.

● Um Erfrierungen an den Pfotenballen zu vermeiden, dürfen Hunde bei starken Minusgraden nicht mit aufs Eis genommen werden.