Wenn das Wasserlassen zum Problem wird

Schnurrli sucht zum wiederholten Mal das Katzenklo auf. Er strengt sich sichtlich an, zu urinieren, aber ohne großen Erfolg. Nur hin und wieder kommen ein paar mit Blut vermischte Tröpfchen. Katze Sally war immer stubenrein, aber neuerdings macht sie ihr Lackerl einfach in die Wohnung oder neben das Katzenklo. Beide Samtpfoten leiden an der von Tierärzten kurz als FLUTD (Feline Lower Urinary Tract Disease) bezeichneten Erkrankung der unteren Harnwege. Diese gesundheitliche Störung ist gerade bei Katzen sehr häufig. Beim Versuch zu urinieren, miauen sie oft kläglich. Manche Tiere verlieren die Stubenreinheit, da sie die Schmerzen beim Harnlassen mit dem Katzenklo in Verbindung bringen. Bei knapp einem Drittel der betroffenen Tiere ist die Ursache der Erkrankung feststellbar: Harngries und Harnsteine, aber auch Infektionen mit Bakterien und Viren. Bei über zwei Drittel der erkrankten Katzen weiß man jedoch bis heute nicht, warum die Harnblase und die Harnröhre entzündet sind. Es steht jedoch fest, dass auch Stresssituationen, wie z. B. Sozialkonflikte, Veränderung der gewohnten Umgebung, Trennungsangst oder Langeweile bei Wenn das Wasserlassen der Entstehung der chronischen Blasenentzündung eine wichtige Rolle spielen.

Katzen neigen zur Harnsteinbildung
Im Vergleich zu anderen Haustieren erkranken Katzen besonders häufig an Harngries und -steinen. Dies einerseits deshalb, weil der Harn bei Katzen besonders stark eingedickt wird, andererseits
spielt auch eine Rolle, dass Fertigfutter für Katzen oft einen zu hohen Anteil an Getreide enthält. Katzen sind jedoch von Natur aus Fleischfresser und Fleisch macht einen sauren Harn. Ist der
Getreideanteil im Futter zu hoch, wird der Harn alkalisch, was die Bildung von Struvitsteinen (die häufigste Steinart bei Katzen) begünstigt. Änderungen des Harnmilieus vom sauren in den alkalischen Bereich entstehen jedoch oft auch durch Entzündungen der unteren Harnwege, vor allem durch Blasenentzündungen. Aber auch Übergewicht, Bewegungsmangel, zu geringe Wasseraufnahme und seltener Harnabsatz können zur Steinbildung beitragen. Zum Beispiel, wenn die dicke Katze zu träge ist, um das Katzenklo aufzusuchen oder wenn das Kistchen so schmutzig ist, dass der Stubentiger es nicht mehr benützen will.

Hindernis für den Harnfluss
Setzen sich Steinchen vor dem Ausgang der Blase oder in der Harnröhre fest, so behindern sie den Harnabsatz. Der teilweise Rückstau des Harnes schädigt langsam, aber sicher die Nieren. Ist die Harnröhre jedoch durch Harngries (Sand) oder Steine gänzlich verlegt, kommt es zum lebensbedrohenden Totalrückstau des Harnes in die Nieren. Um das Leben des Tieres zu retten, ist sofortige tierärztliche Hilfe nötig. Männliche Samtpfoten sind stärker gefährdet als weibliche Tiere. Der Grund dafür ist, dass Kater eine engere und längere Harnröhre haben, die sich zur Penisspitze hin verengt und daher für Verstopfungen anfälliger ist. Bei der weiblichen Katze ist die Harnröhre kürzer und dehnbarer, so dass Sand und kleine Steinchen leichter mit dem Urin abgehen. Erst größere Blasensteine führen bei weiblichen Tieren zu ernsthaften Problemen. Kater dagegen leiden eher an Harngries, der sich in der Harnröhre aufstaut. Als Reaktion auf die Reizung durch den Harngries sondern Blase und Harnröhre eine organische Substanz ab, die wie ein Bindemittel wirkt und mit dem Harngries einen pastenförmigen Pfropfen als Verschluss in der Harnröhre bildet. Dem Katzenbesitzer fällt dann auf, dass das Tier sehr oft aufs Katzenklo geht und sich erfolglos bemüht, zu urinieren.

Mangelhafte Schleimschicht fördert Erkrankung
Neueste Studien haben gezeigt, dass alle von FLUTD betroffenen Katzen eines gemeinsam haben: Die aus Glykosaminoglykanen (GAG) bestehende Schleimschicht an der inneren Wand der Harnblase ist zu dünn. Dadurch wird die Blasenwand durchlässiger und Krankheitserreger und Harnkristalle können aus dem Urin leichter in die Blasenwand eindringen und Entzündungen hervorrufen. Samtpfoten mit Erkrankungen der unteren Harnwege haben ungefähr nur ein Drittel der GAG-Menge von gesunden Tieren im Urin. Warum das so ist und warum diese Schutzschicht aus Schleim lückenhaft wird, weiß man noch nicht. Sicher ist nur: Ohne eine intakte Schleimbarriere auf der Blasenwand kommt es zu Entzündungen, unabhängig davon, ob sich Harnsteinchen gebildet haben oder nicht.

Helfen Sie Ihrer Katze mit „Astorin“
Da mehr als zwei Drittel der Samtpfoten an Blasenentzündung unbekannter Ursache leiden, steht bei ihrer Behandlung die Verstärkung der Schleimauskleidung der inneren Blasenwand im Vordergrund. Die neuen „Astorin-FLUTD-Tabletten“enthalten einen hohen Anteil an Glukosaminoglykanen (GAG), welche schnell in die Schleimschicht auf der inneren Blasenwand eingebaut werden und diese verstärken. Krankheitserreger und Harnkristalle können dadurch nicht mehr so leicht in die Blasenwand eindringen und die Entzündungsgefahr wird herabgesetzt. GAG haben auch einen schmerzlindernden und entzündungshemmenden Effekt. Da Astorin- FLUTD-Tabletten auch harnansäuernde Zusatzstoffe enthalten, werden Struvitsteine im Zeitraum von fünf bis zwölf Wochen aufgelöst und mit dem Harn ausgeschwemmt. Nur in wenigen Fällen wird sich die operative Entfernung von besonders großen Steinen nicht vermeiden lassen.

Astorin-FLUTD-Tabletten sind ein natürliches Diätergänzungsfuttermittel, das aus Schalentieren gewonnen wird. Die Tabletten werden als diätetische Unterstützung begleitend zu therapeutischen Maßnahmen beim ersten Auftreten von Entzündungen der unteren Harnwege eingesetzt. Nur eine Tablette täglich ist ausreichend. Entweder direkt ins Maul geben oder mit dem Futter verabreichen. Um die Rückfallgefahr bei Blasenentzündung und Struvitsteinbildung auf ein Minimum herabzusetzen, sollte Astorin mindestens sechs Monate angewendet werden.

Was Sie sonst noch zur Gesundung Ihrer Katze beitragen können
Bieten Sie Ihrer Samtpfote ein stressfreies Umfeld mit viel Zuwendung und Beschäftigung. Insbesondere reine Wohnungskatzen brauchen ausreichende Versteckmöglichkeiten, Kratzbäume, erhöhte Ruheplätze und Spielanreize, um sich wohlzufühlen und Spannungen abzubauen.