Leishmaniose-Impfung für Hunde

Leishmaniose ist die am häufigsten aus Urlaubsländern eingeschleppte Krankheit. Alle ans Mittelmeer angrenzenden Länder sind massiv davon betroffen. Mehr als die Hälfte der dort lebenden Hunde ist mit Leishmaniose infiziert. Die Erreger werden durch Sandmücken übertragen. Bis zum Ausbruch der Erkrankung kann es Monate bis Jahre dauern.

An Leishmaniose erkrankte Hunde haben schuppige Haut, brillenförmigen Haarverlust um die Augen und angeschwollene Lymphknoten. Außerdem verströmen die Tiere einen fauligen Geruch. Im weiteren Verlauf werden Leber, Milz und Knochenmark von den Leishmanien befallen. Betroffene Tiere sterben meist an Nierenversagen. Daher ist es wichtig, dass Hunde, die im Sommer mit in den Süden sollen, gegen Leishmaniose geimpft werden. Die Grundimmunisierung besteht aus drei Impfungen im Abstand von jeweils drei Wochen und einer Auffrischungsimpfung ein Jahr danach. Vier Wochen nach der dritten Teilimpfung besteht bereits ein belastbarer Impfschutz.