Hypoallergenes Futter hilft bei Futtermittelallergie

Futtermittelallergie ist nach Flohallergie und Atopie (allergische Reaktion auf Umweltallergene, z.B. Hausstaubmilben) die dritthäufigste allergische Hauterkrankung bei Hunden. Davon betroffene Tiere leiden an unstillbarem Juckreiz, auch im Gesicht und an den Ohren, sowie an den Pfoten im Zwischenzehenbereich und zwischen den Ballen. Der Grund für die Futtermittelallergie ist folgender: Betroffene Vierbeiner verdauen Eiweiß aus dem Futter nicht vollständig, wodurch dieses als Allergieauslöser wirken kann. Dies kann man verhindern, indem solche Tiere ausschließlich mit hypoallergenem Futter ernährt werden. Bei der Herstellung dieses Futters wird das Eiweiß (Proteine) durch Hydrolyse in so winzige Bestandteile gespalten, dass es vom Körper nicht mehr als Allergen wahrgenommen werden kann. Und ganz wichtig: Diese kleinen Eiweißteile werden zu 100 Prozent verdaut! Es fallen also keine Allergieauslöser an. Somit bleiben bei konsequenter, lebenslanger Ernährung mit hypoallergenem Futter auch extreme Allergiker beschwerdefrei.