Editorial der Januar/Februar Ausgabe 2015

Schmetterlingsraupen haben wir es zu verdanken, dass bisher tödlich verlaufende Viruserkrankungen unserer Hunde und Katzen jetzt geheilt werden können. Denn die Raupen des Seidenspinners, die Seidenraupen, produzieren ein Medikament, das ohne Nebenwirkungen für die vierbeinigen Patienten die Vermehrung der Viren zuverlässig hemmt. Informieren Sie sich darüber ausführlich in unserer Cover-Story. Wie Sie Ihrem Vierbeiner im Notfall durch fachgerechte Erste Hilfe das Leben retten können und wie Sie kranke Tiere richtig versorgen, lesen Sie auf den Seiten 10 bis 13. Katzen sind zwar wahre Meister der Körperpflege, aber ganz ohne menschliche Unterstützung geht es doch nicht.

Auf den Seiten 14 und 15 erfahren Sie, was Sie als Katzenhalter zur optimalen Pflege Ihrer Samtpfote beitragen sollten. Wie in allen Lebensbereichen gibt es auch in der Tierhaltung Modetrends. So bevölkern derzeit wieder viele Möpse und Französische Bulldoggen unsere Städte. Diese liebenswerten und für eine städtische Haltung gut geeigneten Hunde haben leider zu einem großen Prozentsatz ein gravierendes, zuchtbedingtes, gesundheitliches Problem: Quälende Atmungsprobleme erschweren ihr Leben.

Die „mein HAUSTIER“-Redaktion hat bei Univ. Prof. Dr. Gilles Dupré von der Veterinärmedizinischen Universität Wien nachgefragt, wie diesen armen Tieren geholfen werden kann. Sie finden das Interview auf den Seiten 18 bis 20. Ein tierquälerischer und gefährlicher Trend aus Amerika hat jetzt auch Österreich und Deutschland erreicht: Mischlinge aus Wolf und Hund im Privathaushalt! Abgesehen davon, dass wir diesen sogenannten High-End-Hybriden niemals das Umfeld geben können, das sie für ein artgerechtes Leben brauchen würden, sind diese Tiere auch tickende Zeitbomben. Erfahren Sie auf den Seiten 38 bis 39, warum wir diese unsinnige Mode absolut ablehnen.

Wenn Meerschweinchen unter Zahnschmerzen leiden, ist das Herausfinden der Ursache meist nicht einfach. Mit einer klinischen Studie an der Abteilung für Zahn- und Kieferchirurgie der Veterinärmedizinischen Universität Wien wurde bewiesen, dass in den meisten Fällen von Zahnproblemen bei Meerschweinchen erst mit Computertomographie eine genaue Diagnosestellung möglich ist. Auf den Seiten 42 bis 44 informiert Sie Dr. Matthias Schweda über die Vorteile dieser Untersuchungsmethode.

Dr_Herta_PuttnerEine interessante Lektüre unseres Magazins wünscht Ihnen
Dr. Herta Puttner und das „mein HAUSTIER“ – Team