Clever bis ins hohe Alter

Das richtige futter machts möglichImpfungen, Vorsorgeuntersuchungen und artgerechter Ernährung und Pflege ist die Lebenserwartung von Vierbeinern stark gestiegen. Schon fast die Hälfte aller Hunde in Europa ist älter als sieben Jahre. Dies hat jedoch zur Folge, dass auch der beste Freund des Menschen vermehrt von altersbedingten Erkrankungen bis hin zu senilen Demenzerscheinungen betroffen ist.

Ist er jetzt senil geworden?
Diese Frage stellen sich viele Besitzer alter Hunde, wenn die Reaktion ihres Vierbeiners auf Alltagssituationen plötzlich ganz anders wird: So knurrt der als besonders sanft bekannte Retriever Mauro seit neuestem sogar Familienangehörige an, weil er diese offensichtlich nicht sofort erkennt. Der bisher furchtlose und selbstbewußte Schäfer Rex erschrickt plötzlich bei jedem lauten Geräusch so sehr, dass er zu zittern beginnt. Dackel Waldi war sein ganzes Leben lang stubenrein. Jetzt verlangt er zwar immer noch brav hinaus, steht dann aber – ohne Harn oder Kot abzusetzen – verloren im Garten herum; er hat offensichtlich vergessen, warum er hinaus wollte. Kaum wieder im Haus, erledigt er sein Geschäft im Wohnzimmer. Spanielhündin Petzi war darauf trainiert, nur auf Kommando „Laut zu geben“ – neuerdings bellt sie stundenlang sinnlos die Wand an.

Tatsächlich werden diese Abweichungen vom normalen Verhalten durch alterungsbedingte Veränderungen im Gehirn verursacht. Die Veränderungen ähneln denen im Gehirn alter Menschen mit Seniler Demenz oder Alzheimer-Krankheit. Die Durchblutung und der Zuckerstoffwechsel des Gehirns sind verringert, was zu einem geistigen Leistungsabfall führt. Zusätzlich kommt es noch zu Eiweißablagerungen im Gehirn des alternden Hundes und somit

zu einer selektiven Zerstörung von Gehirnarealen. Auch die Überträgersubstanzen an den Nervenendigungen werden weniger, so dass die Informationsverarbeitung, deren Einordnung und sinnvolle Anwendung in Bezug auf das Verhalten gestört werden. Mediziner bezeichnen dies als Einschränkung der kognitiven Leistung oder als Kognitive Dysfunktion. Auch die Bezeichnungen Senile Demenz oder „Hunde – Alzheimer“ sind gebräuchlich.

Senilität entsteht nicht über Nacht
Wie aus den oben angeführten Fallbeispielen ersichtlich, leiden betroffene Hunde an Desorientiertheit, Verlust der Stubenreinheit, verminderter oder verstärkter Reaktion auf Umweltreize, Vergesslichkeit und Verlust der sozialen Kontaktfähigkeit – sogar zu den eigenen Besitzern. Aber bis zur vollen Ausprägung dieser Erscheinungsformen kann es Jahre dauern, weshalb es wichtig ist, bereits den ersten Anfängen der geistigen Demenz zu wehren. So ist es wichtig, dem Tierarzt bereits Beobachtungen über leichte Verhaltensänderungen des Tieres zu berichten. Zum Beispiel, dass der alte Vierbeiner neuerdings schnell verunsichert ist oder auf in der Jugend erlernte Kommandos nur langsam oder gar nicht reagiert. Der Tierarzt hat dann die Möglichkeit, rechtzeitig mit Medikamenten, Verhaltenstherapien und Ernährungsumstellung in den beginnenden Erkrankungsprozess einzugreifen.

Nahrung fürs Gehirn
Besonders die Ernährung spielt bei älteren Hunden für das Wohlbefinden und ein langes Leben in körperlicher und geistiger Gesundheit eine wichtige Rolle. Um der Entstehung beziehungsweise dem Fortschreiten geistiger Demenz vorzubeugen, sollten Hunde ab sieben Jahren mit speziellem Anti Aging Futter ernährt werden. Speziell dafür geeignet ist PRO PLAN Senior + mit ANTI AGE. Diese Vollnahrung ist kalorienarm und enthält ausreichend Antioxydantien, die nicht nur das Immunsystem stärken, sondern auch die Bildung der schädlichen Eiweißablagerungen im Gehirn verringern. Da das Hundegehirn ab dem siebenten Lebensjahr zunehmend die Fähigkeit, Zucker als Energiequelle zu nützen, einbüßt, enthält das neue ANTI AGE-Futter eine alternative Energiequelle: Eine Nährstoffkombination aus mittelkettigen Triglyceriden (MCT). Dies sind spezielle Nahrungsfette, die in einigen Pflanzenölen – zum Beispiel in Kokosnussöl – vorkommen. Die Besonderheit von MCT besteht darin, dass sie der Hundeorganismus leicht in eine vom alternden Gehirn nutzbare energiereiche Verbindung umwandelt. MCT liefert den Gehirnzellen so die erforderliche Energie, die für eine gute Gehirnfunktion nötig ist. Gedächtnis und Lernfähigkeit vierbeiniger Senioren werden deutlich verbessert. Darüber hinaus tragen die im Futter enthaltenen Omega – 3 – Fettsäuren zu gesunden Gelenken und guter Beweglichkeit bei.

Training für Gehirn und Körper
Nur weil Ihr Liebling um die Schnauze grau geworden ist, muß er deshalb noch lange nicht seinen Schwung verlieren. Körperliche und geistige Beschäftigung hält ihn frisch und fit. Gehen Sie mit Ihrem alten Hund so viel wie möglich spazieren und wechseln Sie die Spazierwege häufig. Eine wechselnde Umgebung mit immer neuen Gerüchen regt an und hebt die Laune. Wiederholen Sie mit dem Vierbeiner das in der Jugend Erlernte: Gehorsamsübungen, wie Sitz, Platz, Steh, Bleib, Komm, Bring etc. Das trainiert das Gedächtnis, macht Spass und gibt dem alten Hund Selbstsicherheit, da er merkt, dass er die Spielregeln noch beherrscht. Auch im Handel erhältliche Intelligenzspiele, wie zum Beispiel Futterkugeln, Dog Tornado, spezielle Futterautomaten oder Hunde Domino bringen Abwechslung und trainieren das Gehirn.

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