Wenn Haut und Ohren höllisch jucken

Wenn Haut und Ohren höllisch jucken Auch Vierbeiner werden immer öfter von Allergien geplagt. Besonders häufig sind Floh- und Futtermittelallergie, und Atopie.

Gegen Auslöser mancher Allergien kann man vorbeugen
Golden Retriever Dino leidet an Flohallergie, einer besonders häufig vorkommenden Allergieform bei Hunden. Dino kratzt sich Tag und Nacht und beißt sich schließlich die juckenden Hautstellen laut schmatzend auf. Der Grund dafür: Beim Flohbiss gelangt Speichel des Parasiten in die Haut des Vierbeiners und löst eine allergische Reaktion mit heftigem Juckreiz aus. Die typischen Stellen für eine Flohallergie sind die Rückseiten der Oberschenkel, die Kreuzbeingegend und rund um den Nabel.  Doch gegen den Auslöser „Floh“ kann man vorbeugen, z. B. mit dem neuen praktischen Spot on „EFFIPRO“. Alle vier Wochen den Inhalt einer Pipette zwischen den Schulterblättern auf die Haut auftragen und der Vierbeiner ist verläßlich gegen Flöhe und Zecken geschützt.

Beim zweijährigen, blonden Spaniel Henry leuchten blutig aufgekratzte entzündete Hautstellen durch das helle Fell. Außerdem leidet er auch immer wieder an Gehörgangsentzündungen sowie Durchfall und Erbrechen. Allergietests bestätigen die Diagnose Futtermittelallergie. Auch in diesem Fall kann gegen die allergieauslösenden Stoffe vorgebeugt werden: Mit der ausschließlichen Fütterung von beim Tierarzt erhältlichen medizinischen Hautdiäten!

Gegen Auslöser der Atopie ist Vorbeugung nicht möglich
Zeitgleich, wenn Herrchen durch den Pollenflug unter Heuschnupfen und Asthma leidet, wird Terrier Bobby von heftigem Juckreiz am ganzen Körper gequält und zu allem Überfluß entzünden sich auch noch die Ohren. Bobby ist Atopiker!

Unter Atopie versteht man die bereits genetisch festgelegte Bereitschaft zu überschießenden Reaktionen des Immunsystems gegen Umweltstoffe, die eingeatmet oder über die Haut aufgenommen werden. Wegen der Vererblichkeit der Krankheit sollte mit atopischen Hunden nicht gezüchtet werden. Die Hauptallergene für vierbeinige Atopiker sind Pollen und Hausstaubmilben. Aber auch tierische oder menschliche Hautschuppen, Schimmelpilze und Putzmittel können Auslöser für eine atopische Hautentzündung sein. Im Gegensatz zu Mensch und Katze reagieren atopische Hunde selbst auf Allergene, die eingeatmet werden, nicht mit dem Atmungstrakt ( Asthma oder Heuschnupfen), sondern mit der Haut (juckende Ekzeme).

Verhornungsstörungen machen Haut durchlässig
Bei atopischen Hunden kommt es durch Verhornungsstörungen zur Schwächung der Hautbarriere. Die Folge ist, dass die Oberhaut durchlässiger ist und Allergene leichter als bei einem gesunden Tier über die Haut in den Körper eindringen können.

Juckreiz quält bis zur Aggressivität
Hauptsymptom bei der Atopischen Hautentzündung des Hundes ist hochgradiger Juckreiz, der sich als Kratzen, Lecken, Beißen, Reiben, vermehrte Reizbarkeit und gelegentlich auch Verhaltensänderungen, wie Appetitverlust und Aggressivität äußert. Die bevorzugten Körperstellen sind Pfoten, Augen, Schnauze, Achselhöhlen, Bauch, Dammbereich und Leistengegend. Auch chronisch juckende Gehörgangsentzündungen mit hochgradig entzündeten Ohrmuscheln sind oft auf Atopie zurückzuführen.

Entzündung von Haut und Ohren im Sommer stärker
Gerade in den Sommermonaten häufen sich Haut- und Ohrenpatienten in der Tierarztpraxis. Der Grund dafür ist, dass Hitze und der Kontakt mit Wasser beim Schwimmen die Bereitschaft zu allergischen Haut- und Gehörgangsreaktionen verstärkt. Auch Stress und trockene Haut vermindern die Widerstandskraft gegen Allergieauslöser.

Neue Therapien heilen Haut und Ohren
Voraussetzung, dass die Haut – auch an der Ohrmuschel – heilen kann, ist die Beendigung des Juckreizes. Dies erreicht man am schnellsten und wirkungsvollsten mit Kortison. Da aber Kortison in Form von Injektionen oder Tabletten ausgeprägte Nebenwirkungen auf sämtliche Organe des Körpers hat, ist es nicht sinnvoll den ganzen Organismus durch Kortison in Form von Tabletten oder Injektionen mitzubehandeln, wenn eigentlich nur die Haut Behandlung nötig hat. Mit dem neuen Cortavance – Hautspray, der ein speziell für die Haut entwickeltes Hydrokortison enthält, ist es möglich, die Entzündung lokal wirkungsvoll zu behandeln. Der Spray heilt rasch die Hautentzündung und stillt den Juckreiz. Cortavance – Hautspray für Hunde ist einzigartig in der Tiermedizin. Die Anwendung ist einfach, da der Spray nur einmal täglich aufgesprüht und nicht eingerieben werden muß.

Zusätzliche Bäder mit einem dermatologischen Shampoo aus der Allerderm-Reihe (z.B. Sebolytic und Sebocalm) stärken die Hautbarriere und unterstützen den Heilungsprozess, da sie mikroskopisch kleine Wirkstoffperlen enthalten, die auch nach dem Abspülen auf der Haut bleiben und dadurch bis zu einer Woche wirksam sind.

Moderne Ohrtherapeutika helfen schnell
Eine neue Generation von Ohrreinigern und Ohrentropfen können nach Abschluss der tierärztlichen Behandlung auch zu Hause angewendet werden und erzielen eine nachhaltige Heilung: Der Ohrreiniger „EpiOtic“ reinigt den Gehörgang mit einer völlig neuen Technologie indem er die Anheftung von Keimen an der Wand des Gehörganges unmöglich macht. Zusätzlich enthält der Reiniger eine spezielle Essigsäure, die die Keimvermehrung verhindert und die Keime zum Absterben bringt. Der Ohrreiniger „EpiOtic“ beruhigt auch die empfindliche Auskleidung des Gehörganges und beseitigt feuchtes Milieu. Er ist daher sowohl zur Gesunderhaltung empfindlicher Ohren als auch zur Reinigung kranker Ohren vor der Anwendung von Ohrentropfen zu verwenden. „EasOtic“ sind die dazupassenden neuen Ohrentropfen. Sie enthalten eine moderne Kombination dreier Wirkstoffe: Zwei davon bekämpfen die Erreger (Hefepilze und Bakterien) der chronischen Gehörgangsentzündung, während der dritte als Hydrokortison rasch und anhaltend gegen Juckreiz und Entzündung wirkt.

Die Angaben des Tierarztes genauestens befolgen
Immer wieder erlebt man es als Tierarzt, dass Tierbesitzer es zu gut meinen und die angegebene Therapiedauer verdoppeln. Das bringt jedoch nichts, schon gar nicht bei EasOtic-Ohrentropfen. Denn wenn man diese fünf Tage lang verabreicht hat, hält die Wirkung 15 Tage lang an. Also zuerst reinigen mit EpiOtic-Ohrreiniger, dann fünf Tage lang EasOtic-Ohrentropfen verabreichen und dann nochmals mit EpiOtic reinigen. Sollte nach abgeschlossener Therapie noch Juckreiz vorhanden sein, dann äußerlich Cortavance- Hautspray aufs Ohr sprühen.